Die Finanzierungszinsen steigen, sind jedoch im historischen Vergleich immer noch sehr günstig. Am 07.04.2011 wurde der Leitzins das erste Mal seit 2008 erhöht. Experten erwarten bis zum Jahresende 2011 weiter steigende Zinsen.
Jetzt sind Sie als Berater gefragt. Sprechen Sie Ihre Mandanten mit laufenden Immobilien-Finanzierungen aktiv an, die ihre Finanzierung vor rund 7 - 9 oder 10 Jahren abgeschlossen haben. In der Regel haben diese Mandanten zu einem höheren Zinssatz finanziert als aktuell üblich. Wenn das Zinsbindungsende erreicht ist, werden die Mandanten wieder zu einem höheren Zinssatz als heute abschließen müssen.
Dem können Sie entgegenwirken: - Selektieren Sie Ihre Mandanten mit Zinsbindungsende in den nächsten 3 Jahren.
- Fordern Sie für diese Mandanten ein unverbindliches Angebot für eine Anschlussfinanzierung an, zum Beispiel über die Homepage eines Baufinanzierungsmaklers (Zeitaufwand < 5 Minuten).
- Vergleichen Sie das Angebot mit dem Zinssatz, den Sie zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung erwarten (der in der Regel höher sein wird).
So sparen Sie Ihrem Mandanten Zinskosten in Höhe des Vielfachen Ihres Beratungshonorars. Eine echte Win-Win-Situation!
Wenn Sie gleich den Musterfall herunterladen und in Ihre Version von PriMa plan importieren möchten, dann gehen Sie direkt zu den Downloads.
Der ausführlichen Anleitung zum Musterfall entnehmen Sie unter anderem, wie Ihnen PriMa plan bei der Selektion der Mandate hilft, die für diesen Beratungsansatz in Frage kommen.
Wenn Sie keine Vollversion von PriMa plan haben, dann bestellen Sie hier die aktuelle Demoversion von PriMa plan. Dieser Fall lässt sich auch in die Demoversion importieren, dort ansehen und bearbeiten.
Die Eheleute Anschlussfinanzierung haben ihr Einfamilienhaus im Jahr 2002 gekauft und zwecks Finanzierung ein Annuitätendarlehen mit einem Zinssatz von 5,8% p.a. und einer anfänglichen Tilgung von 1% abgeschlossen. Am 31.12.2011 läuft die erste Zinsbindungsfrist aus.
Nun haben die Eheleute A. zwei verschiedene Möglichkeiten: - Sie warten auf das neue Zins-Angebot ihrer Hausbank, das ungefähr zwei bis drei Wochen vor Zinsbindungsende bei ihnen ankommt. Da dieses Zinsangebot wahrscheinlich niedriger ausfallen wird als der Zinssatz aus dem Jahr 2002, wird die monatliche Annuität sinken. Die Eheleute A. können sich eigentlich jetzt schon freuen. Sie rechnen mit einem Anschluss-Zinssatz von 5,0% statt der bisherigen 5,8%.
- Sie kümmern sich jetzt schon um einen günstigen Anschlusszinssatz, und zwar nicht nur bei ihrer Hausbank, sondern auch bei anderen Finanzierern, um sich einen optimalen Zinssatz auf dem heutigen Niveau zu sichern.
Sie haben für Ihre Mandanten im Vorfeld der Beratung ein unverbindliches Angebot eines Online-Baufinanzierungs-Maklers angefordert. Die angebotene Kondition liegt mit 4,4% deutlich unter der vom Kunden erwarteten Marke von 5%. Die Eheleute könnten den Darlehensvertrag heute schon abschließen und sich auf diese Weise den günstigen Zinssatz für ihr auslaufendes Darlehen sichern.
Dieses Angebot des Baufinanzierungsmaklers ist für 12 Monate bereitstellungszinsfrei und beinhaltet keinen Forward-Aufschlag aufgrund des kurzen Vorlaufs bis zum Abruf.
Sie laden die Eheleute A. zu einem Beratungsgespräch ein, das ihnen bares Geld sparen wird.
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Nach der Eingabe des Darlehens schauen Sie in der Auswertung nach, wann die Eheleute A. ihre Immobilie voraussichtlich abbezahlt haben werden.
Die Auswertung zeigt, dass das Eigenheim bis zum gewünschten Renten-Eintritt nicht zurückgezahlt sein wird, wenn die Eheleute A. am Darlehensverlauf nichts ändern.
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Im Szenario lassen Sie die Mandanten-Stammdaten und die Immobilien-Daten unverändert. Sie berücksichtigen lediglich den alternativen Zinssatz von 4,4%, den Sie von dem unverbindlichen Angebot der "Konkurrenz" ihrer Hausbank erhalten haben.
Darüber hinaus empfehlen Sie den Eheleuten A., die bestehende Annuität von monatlich € 1.133 auch beim Anschlussdarlehen beizubehalten.
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Wenn sich die Eheleute A. den Zinssatz von 4,4% bereits jetzt sichern und zusätzlich bereit sind, ihre derzeitige Annuität von € 1.133 beizubehalten, dann sieht ihr neues Darlehen im Vergleich zur Ausgangslage wie folgt aus:
Die blaue Linie zeigt, dass im Falle der Absenkung der Annuität auf dann € 1.015 im Dez 2011 (bei prognostiziertem Zinssatz von 5 % und gleichbleibender Tilgung) die Finanzierung des Eigenheims bei Eintritt in die Rentenzeit voraussichtlich noch nicht vollständig zurückgezahlt ist.
Durch den Abschluss der Anschlussfinanzierung bereits jetzt zum Zinssatz von 4,4% und Beibehaltung der ursprünglichen Annuität von € 1.133 wäre die Finanzierung bis zum geplanten Eintritt in das Rentenalter im Jahr 2032 vollständig bezahlt.
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Bei der Entscheidung, jetzt ein Darlehen abzuschließen und die bisherige Annuität von der Höhe her unverändert beizubehalten, geht es um die Frage, welche Alternative wirtschaftlich sinnvoller ist.
Um diese Frage zu beantworten, werden in der folgenden Tabelle und in der darunter stehenden Grafik alle Zahlungsströme kumuliert, die durch die beiden Finanzierungsalternativen ausgelöst werden.
Die Linie, die nach dem betrachteten Zeitraum den besseren Stand aufweist, ist die wirtschaftlich sinnvollere Alternative.
Die Tabelle und die Grafik zeigen, dass bis zum Jahr 2030 die Beibehaltung der ursprünglichen Annuität die Eheleute A. € 30.000 mehr Liquidität kostet (senkrechte rote Linie im Jahr 2030).
Aufgrund der im Vergleich zur ursprünglichen Planung höheren und schnelleren Tilgung des Darlehens sparen die Eheleute A. jedoch bis zum ursprünglichen Laufzeitende im Jahr 2037 € 48.766 (senkrechte rote Linie im Jahr 2037). Dies ist ein Vielfaches Ihres Beratungshonorars. Es lohnt sich, Ihre Mandanten hierauf anzusprechen.
Die tatsächliche Ersparnis steht und fällt mit den echten Konditionen, zu denen Ihre Mandanten abschließen können. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Musterfall einen aktuellen und einfach umzusetzenden Beratungsansatz geliefert zu haben.
Gerne gehen wir Ihre individuellen Fälle auch telefonisch gemeinsam durch. Rufen Sie uns einfach an unter 0 22 05 / 894 50 - 50 oder senden Sie uns eine E-Mail an die info(at)instrumenta.de.
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